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Höhn



Die Ortsgemeinde Höhn, der älteste Ortsteil Urdorf wurde im Jahr930 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt) ist heute mit ihren fast 3.500 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde in der VG Westerburg und ein gewachsener wirtschaftlicher, schulischer, sozialer und auch kultureller Mittelpunkt. Auf gastronomischem Gebiet hat Höhn aufgrund der Vielzahl und Güte und Hotel- und Restaurantbetrieben einen hohen Stellenwert. Der Förderturm in Höhn dient als Grubendenkmal und erinnert an die Grube Alexandria, in der mehr als 1000 Menschen im Untertagebau Arbeit und Auskommen fanden. In Höhn und im näheren Umkreis findet man neben den kulturellen, auch sportbezogene und viele andere Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Alexandra, der Ort gab in Blütezeiten des Untertagesbaus mehr als 1000 Menschen Arbeit und Auskommen. Ende der Fünziger Jahre wurde die Grube geschlossen. Ein Grubendenkmal erinnert seit 1987 an diese Zeit.

Mit einem großen Einzugsbereich zwischen den Westerwaldstädten Bad Marienberg, Rennerod und Westerburg und ist mit seinen Kirchtürmen und Wasserhochbehältern weithin sichtbar.
Höhn wird im Jahre 959 n. Chr. Als „Hana“ erstmals als Eigentum des Herzogs Hermann von Schwaben in einer Urkunde erwähnt. Der von Höhn kommende Schafbach heißt 1270 n.Chr. noch „Hene“ und hat dem Ort wohl den Namen gegeben. Höhn spielte im Mittelalter eine bedeutende Rolle und umfasste als Unterbezirk des Niederlahngaues die alten Kirchspiele Höhn, Rotenhain, Gemünden, Willmenrod und vermutlich auch auch Salz und Meudt. Die Pfarrei Höhn bestand schon im Jahre 110 n.Chr. Neben Besitzungen des Florinstiftes in Koblenz hatte auch das Kloster Oberweben 1206 besondere Rechte in Höhn und hier ein eigenes Hubengericht. Der Ortsteil Öllingen wird um 1300 erstmals als „Ullingen“ erwähnt. Neuhochstein hieß bis zu seiner Umbenennung im Jahre 1927 „Kackenberg“ und wurde ebenfalls um etwa 1300 n. Chr. als „Kockenberg“ erstmals erwähnt. Der kleinste Ortsteil Schönberg war bereits im Jahr 1100 n. Chr. Sitz der Pfarrei für das Höhner Kirchspiel. Bereits im Jahr 1828 n. Chr. wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Urdorf und Höhen zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Über lange Jahrzehnte prägte die Braunkohlengrube „Alexandra den Ort und gab in Blütezeiten des Untertagesbaus mehr als 1000 Menschen Arbeit und Auskommen. Ende der Fünziger Jahre wurde die Grube geschlossen. Ein Grubendenkmal erinnert siet 1987 an diese Zeit.
Die Entwicklung der Gemeinde Höhn, die seit 1972 gemeinsam mit den im Rahmen der kommunalen Gebietsreform neu hinzugekommenen Ortsteilen Öllingen, Neuhochstein und Schönberg die zweitgrößte Ortsgemeinde innerhalb der VG Westerburg. Durch die verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 155 haben sich in Höhn auch Betriebe des Handels, des Handwerks, der Dienstleistungsbranchen und der Industrie niedergelassen. Zurzeit sind etwa 200 Gewerbebetriebe gemeldet, in denen über 250 Arbeitsplätze angeboten werden. Auf gastronomischem Gebiet hat Höhn aufgrund der Vielzahl und Güte und Hotel- und Restaurantbetrieben einen hohen Stellenwert.
Nach der Entwicklungsplanung der Verbandsgemeinde Westerburg ist Höhn ein weiter auszubauender zentraler Gewerbestandort, in dem derzeit neue Flächen zur gewerbsmäßigen Nutzung erschlossen werden. Auf schulischem Gebiet beherbergt Höhn die zentrale Grund- und Hauptschule „St. Barbara“ sowie die „Wilhelm-Albrecht-Schule“, eine Schule mit den Förderschwerpunkten Ganzheitliche und Motorische Entwicklung. Auf dem Kindergartensektor verfügt die Ortsgemeinde neben dem Regelkindergarten „St. Elisabeth“, über einen Förderkindergarten für geistig und mehrfach behinderte Kinder. Die Ortsgemeinde Höhn verfügt über zahlreiche Sportanlagen, darunter ein Wintersportzentrum mit Skiliftanlage. allesamt mit reichhaltigem Angebot für die jeweiligen Interessen der Mitbürger/innen. Höhn liegt mit seinen Ortsteilen in einem größeren Freizeitbereich mit zahlreichen Rad- und Wanderwegen in unmittelbarer Nähe des Ferien- und Freizeitgebietes Wiesensee, welches neben attraktiven wassersportlichen Möglichkeiten auch für Golfbegeisterte ein ausgezeichnetes Angebot bereithält. Vor diesem Hintergrund ist das Gemeinschaftsgeschehen in Höhen außerordentlich lebendig. 


 
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